Neuer Soundpark mit Proberäumen
Hövelhof (hf). Raum für Musik, Austausch und kreative Entwicklung: Mit dem Soundpark ist zu Jahresbeginn 2026 ein neues Angebot in Hövelhof gestartet.
Bürgermeister Michael Berens und Wirtschaftsförderer Thomas Westhof informierten sich jetzt bei einem Besuch über das besondere Konzept und die bisherigen Erfahrungen der beiden Gründer.
Der Soundpark versteht sich bewusst nicht als klassische Musikschule, sondern als professionell organisierter Musik- und Kreativstandort. In einem Gebäude im Industriegebiet Nord stehen mehrere speziell ausgestattete Räume zur Verfügung, die das Unternehmen gezielt an Musiklehrerinnen und Musiklehrer, Bands sowie Anbieter von Workshops und Coachings tageweise vermietet. Unterschiedliche Probe- und Unterrichtsräume, ein Schlagzeug- und ein Büroraum sowie ein großer, flexibel nutzbarer Mehrzweckraum ermöglichen paralleles Arbeiten und vielfältige Nutzungen unter einem Dach.
Hinter dem Projekt stehen André Hilgers, ein international erfahrener Schlagzeuger, sowie Julia Ernst, Kulturmanagerin mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Beide haben ihre jeweiligen Stärken in das Konzept eingebracht. „Wir wollten einen Ort schaffen, der sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Musikszene orientiert und flexibel genutzt werden kann“, so Hilgers. Dieses Konzept trifft offenbar einen Nerv: Bereits kurz nach der Eröffnung ist die Nachfrage so groß, dass für freie Räume eine Warteliste besteht.
Neben Proben, Workshops und Bandarbeit hat sich im Soundpark innerhalb kurzer Zeit bereits ein vielfältiges Unterrichtsangebot etabliert. Dazu zählen Schlagzeugunterricht durch André Hilgers selbst, Gesangsunterricht im Rock- und Popbereich sowie Gitarrenunterricht für Anfängerinnen und Anfänger. Perspektivisch sollen auch Tanz- und Bewegungskurse hinzukommen. Alle Musikrichtungen sind ausdrücklich willkommen. „Der Soundpark ist kein reiner Rock- oder Metal-Ort, auch wenn ich aus dieser Szene komme. Hier soll Platz für alles sein, was musikalisch lebt“, so Hilgers, der unter anderem mit seiner Band Primal Fear international unterwegs ist.
Die Organisation der Unterrichtsangebote liegt dabei bewusst in den Händen der jeweiligen Lehrkräfte. Sie gestalten ihren Unterricht eigenständig, während der SoundPark die passenden räumlichen Voraussetzungen bietet. Dieses Modell schafft Freiräume für individuelle Konzepte und eine große inhaltliche Vielfalt.
Das Angebot des SoundParks richtet sich an alle Altersgruppen. Besonders am Herzen liegt den Betreibern jedoch, Kindern frühzeitig einen Zugang zur Musik zu ermöglichen und ihnen Raum für kreative Entwicklung zu geben. „Musik kann junge Menschen stark prägen. Mir ist wichtig, dass Kinder diese Erfahrungen machen können, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern“, sagt Hilgers. Die Förderung der Gemeinde Hövelhof für musikalische Ausbildung sieht er daher als starkes und wichtiges Signal.
Die bisherigen Erfahrungen bestärken Hilgers und Ernst in ihrem eingeschlagenen Weg, gleichzeitig richten sie ihren Blick nach vorn: Der SoundPark soll sich kontinuierlich weiterentwickeln, neue Angebote aufnehmen und perspektivisch auch tourenden Bands auf der Durchreise eine Anlaufstelle bieten.
Quelle: hoevelhof.de/
