Büren unterstützt NRW-Warntag

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Büren (ks). Nach dem ersten Termin beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz im Februar trafen sich die Experten aus Datteln und Kevelaer nun in Büren, um gemeinsam mit dem Team der Bürener Stadtverwaltung vor Ort das Krisenmanagement für einen möglichen Katastrophenfall unter die Lupe zu nehmen.

„Kurz vor dem landesweiten Warntag des NRW-Innenministeriums möchten wir das Thema Bevölkerungsschutz im Katastrophenfall mit vereinten Kräften vorantreiben“, betont Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Gemeinsam mit Johannes Mollemeier (Feuerwehr Büren), Michael Stork (Feuerwehr Büren) und Bernward Schäfers von der Westnetz erarbeiten die Vertreter der drei Kommunen wichtige Voraussetzungen für ein effizientes Krisenmanagement im Bürener Stadtgebiet.

„Dabei sind zunächst die Grundlagen für den professionellen Einsatz der Verwaltung abzuklären“, erklärt Ordnungsamtsleiter Manuel Krenz. „Die Gefahrenabwehr ist eine kommunale Aufgabe. Daher muss ein Krisenplan aufgestellt werden, der den aktuellen Anforderungen entspricht und in dem alle zur Verfügung stehenden Einheiten, Ansprechpartner und Arbeitsmittel genannt werden. Neben der Organisation eines Krisenstabes sind daher auch dessen Aufgaben, die beteiligten Mitglieder und eine personenbezogene Einsatzplanung jeweils auf den aktuellen Stand zu bringen.

Was ist zu tun, wenn die Sirenen heulen?

In diesem Kontext beteiligt sich die Stadt Büren auch in dieser Woche am landesweiten digitalen Warntag: Am Donnerstag, 6. September, um 10 Uhr ertönt aus 69 Sirenen in sieben Kommunen im Kreis (mit Ausnahme der Städte Lichtenau, Salzkotten und Paderborn) ein Probealarm. Der dauert insgesamt drei Minuten: Eine Minute Dauerton (Entwarnung), ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton (Warnung), und dann noch einmal der einminütige Dauerton (Entwarnung). „Sirenen sind ein Alarm für die Ohren, der Leben retten kann: Sie sind laut und funktionieren zu jeder Tages- und Nachtzeit“, berichtet Michael Stork als stellvertretender Leiter der Bürener Feuerwehr. Er hat gemeinsam mit Johannes Mollemeier in Büren die Verwaltungs-Teams aus Büren, Datteln und Kevelaer für den Einsatz im Krisenstab unterstützt.

Ob Großbrände, Unwetter, giftige Rauchwolken oder sonstige Gefahrenlagen: Je schneller und effektiver die Menschen gewarnt werden, desto eher können sie sich und ihre Familien in Sicherheit bringen. Der Kreis Paderborn nutzt auch die Warn-Apps KATWARN und NINA am 6. September, um die Bevölkerung zu informieren und Verhaltenshinweise auf den Weg zu geben. Die Apps können in allen Stores kostenlos heruntergeladen werden.

Neben der behördlich organisierten Hilfe kommt aber auch der Selbsthilfe der Bevölkerung eine entscheidende Rolle zu: Jeder Bürger sollte im Notfall in der Lage sein, die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit den Maßnahmen der ersten Hilfe zu überbrücken, außerdem sollten allgemeine Verhaltensregeln im Notfall bekannt sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet zu diesem Thema eine Broschüre mit dem Titel »Für den Notfall vorgesorgt« an.

Die Broschüren liegen neben dem aktuellen Flyer zum NRW-Warntag im Bürgerbüro der Stadt Büren aus oder können direkt im Internet heruntergeladen werden unter https://www.bbk.bund.de

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Interkommunales Engagement für den Katastrophenschutz: auf Einladung von Bürgermeister Burkhard Schwuchow probten die Experten aus Kevelaer und Datteln gemeinsam mit der Bürener Stadtverwaltung den Ernstfall. Das Projekt begleiteten Andreas Mollemeier, Bernward Schäfers und Michael Stork.