Politik zu Gast bei Postfossil Mobil

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Lemgo (th). In Deutschland sollen nach den Wünschen der Großen Koalition bis 2030 sieben bis zehn Millionen Elektroautos auf den Straßen fahren. Um dieses Ziel zu erreichen, will die Bundesregierung einiges tun

Die Dienstwagenregelung und die Steuerbefreiung für E-Autos sollen verlängert werden. Im nächsten Schritt soll die Kaufprämie für PKW mit Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb verlängert werden. Welcher dieser Antriebe wird sich durchsetzen? Wie wollen wir künftig mobil sein? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Initiative Postfossil Mobil an der Technischen-Hochschule OWL. Sie hatte in dieser Woche Beuch von Politikern aus SPD und CDU. Im Rahmen der Initiative Postfossil Mobil soll ein Reallabor für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft entstehen. Das Ziel: Mobilität technologieoffen und vernetzt zu denken.

Denn wie wir uns fortbewegen hängt von verschiedenen Faktoren ab: Den Fahrzeugtechnologien, den Antrieben, dem Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und der Infrastruktur, also beispielsweise der Versorgung mit Zapfsäulen, egal ob für Diesel oder Strom. Gemeinsam mit Partnern in ganz Deutschland will die TH OWL unter anderem eine Art Tankstelle der Zukunft bauen. An der sollen Fahrzeugbesitzer nicht nur Diesel oder Benzin, sondern auch Strom, Gas und Wasserstoff tanken können. Um die geplanten Vorhaben realisieren zu können wirbt die Initiative aktuell um Fördergelder in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags.

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Politik zu Gast bei Postfossil Mobil
Besuch aus der Politik bei Postfossil Mobil: v.l.n.r. Dr. Dennis Maelzer, SPD-Landtagsabgeordneter, Benjamin Dally, Leitung der Geschäftsstelle Modellregion Postfossile Mobilität OWL, Rainer Brinkmann, Mitglied des SPD-Kreisvorstands Lippe und Thomas Schulte, Professor an der TH OWL