Apfelallergieprojekt findet europaweite Beachtung

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Lemgo (pm). Bei der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland staunte man jetzt über eine Einladung aus Dänemark. Der Leiter des dortigen Heimatmuseums Mads Mikkel Torsleff bittet die Ortsgruppe doch in Padborg auf dem Apfeltag der Flensburger Förde das Apfelallergieprojekt vorzustellen und die Gäste zu beraten. "Anfragen zum Projekt aus ganz Europa zum Projekt haben wir schon seit mehreren Jahren erhalten“, so Willi Hennebrüder von der Ortsgruppe. "Das wir jetzt nach Dänemark eingeladen werden um das Apfelallergieprojekt vor Ort vorzustellen hat schon eine besondere Bedeutung und zeigt, dass die Menschen überall betroffen sind und die Zahl tendenziell weiter ansteigt."

Aufgrund der Studie in Kooperation mit dem Allergiezentrum der Berliner Charité konnten die Aussagen zu den für Apfelallergikern verträglichen Apfelsorten untermauert werden. Im Vergleich zu fast allen Supermarktsorten haben die alten Apfelsorten zum Teil einen wesentlich höheren Gehalt an gesundheitsfördernden Polyphenolen, was auch durch Untersuchungen der Abteilung Lebensmitteltechnologie der Hochschule OWL unter der Leitung von Professor Dr. Jürgen Zapp bestätigt werden konnte. Die Werte sind zum Teil mehr als 5fach höher und je höher der Gehalt an gesundheitsfördernden Poyphenolen ist, desto verträglicher sind die Sorten für Apfelallergiker.

Beim BUND Lemgo ist man gespannt auf den Apfeltag in Dänemark und die Resonanz dort. Informationen zu den verträglichen Apfelsorten gibt es auf der Internetseite des BUND Lemgo unter http://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html

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Apfelallergieprojekt findet europaweite Beachtung
Im Vergleich zu fast allen Supermarktsorten haben die alten Apfelsorten zum Teil einen wesentlich höheren Gehalt an gesundheitsfördernden Polyphenolen.