TH OWL kooperiert mit Fischertechnik

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Lemgo (th). Spielen macht nicht nur Spaß, es schult auch den Kopf. Mithilfe von Spielzeugen kann man spielerisch die Grundlagen der Programmierung erlernen oder als Team eine gemeinsame Aufgabe bewältigen. An der TH OWL hat Spielzeug künftig einen festen Platz im Studium.

„Spielzeug ist aus dem Kinderzimmer herausgewachsen“, sagt Josef Löffl Leiter des Instituts für Wissenschaftsdialog der TH OWL. „Wer sich mit technischem Spielzeug beschäftigt, merkt schnell, dass man damit unheimlich viele Kompetenzen erwirbt, weil man mit Kopf und Händen arbeitet und das wollen wir nutzen“, erklärt Löffl, der für innovative Lehrmethoden an der TH OWL zuständig ist. Als Partner hat sich die TH OWL das Unternehmen Fischertechnik ins Boot geholt. „Denkbar sind Module in den Seminaren bis hin zum Bau von Prototypen für neue Produkte“, so Löffl.

Das Unternehmen Fischertechnik hat das Thema innovative Bildung schon länger als Markt für sich entdeckt. Guido Schubert ist Vertriebsleiter und stellvertretender Geschäftsführer bei Fischertechnik: „Spielzeug senkt die Hemmschwelle – im eigenen Kopf und zwischen Menschen. Technisches Spielzeug kann dabei helfen Mathe, die naturwissenschaftlichen Fächer sowie dasTechnik- und Ingenieurs-Studium begreifbar zu machen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.“ Unterstützung hat sich Fischertechnik für seine Lern-Angebote beim Bildungsanbieter Christiani geholt. Das Unternehmen entwickelt altersgemäße Bildungsformate für Schulen, Hochschulen und auch für die Industrie.

Die TH OWL verfolgt das Ziel über das Institut für Wissenschaftsdialog eine Ausbildung von Tutoren mit Fischertechnik zu ermöglichen, woraus sich Lehreinheiten fürs Studium entwickeln können. und Zugleich geht es darum, in Kooperation mit Fischertechnik auf Messen und bei Informationsveranstaltungen Schülerinnen und Schülern die Inhalte von technischen Studiengängen an der TH OWL nahe zu bringen. Jürgen Krahl, Präsident der TH OWL freut sich auf die Kooperation: „Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, Menschen auf Ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Wie die genau aussehen wird, wissen wir ja heute noch gar nicht genau. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Menschen bei uns Kompetenzen erwerben, die sie in jedem Fall gut gebrauchen können. Begeisterung für Technik, Forschergeist und Teamfähigkeit gehören dazu und genau die wollen wir mit diesem Projekt fördern.“

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Spielzeug senkt die Hemmschwelle im eigenen Kopf und zwischen Menschen, sagt Guido Schubert
Spielzeug senkt die Hemmschwelle im eigenen Kopf und zwischen Menschen, sagt Guido Schubert, Vertriebsleiter bei Fischertechnik.