Prokjekt: Auswirkung digitaler Medien

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Paderborn/Oslo (up). Seit Beginn dieses Jahres wird in einem großangelegten europäischen Forschungsprojekt untersucht, wie Kinder und Jugendliche technologische Veränderungen in ihrem Leben nutzen und wie sie davon beeinflusst werden. Anfang Februar fand hierzu ein Auftakttreffen der Projektpartner in Oslo statt. Über 40 Teilnehmer*innen, darunter Wissenschaftler*innen, nationale und internationale Stakeholder sowie Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen, fanden sich zusammen, um die Arbeit in den einzelnen Teilprojekten abzustimmen. Mit Prof. Dr. Birgit Eickelmann, Dr. Kerstin Drossel und Gianna Casamassima nahmen auch drei Vertreterinnen der Universität Paderborn an dem Treffen teil sowie mit Jacob Chammon vom Forum Bildung Digitalisierung e. V. ein nationaler Stakeholder.

Experten und Expertinnen aus neun europäischen Ländern arbeiten derzeit am Projekt „The Impact of Technological Transformations on the Digital Generation (DigiGen)“, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des „Horizon 2020-Programms“ bis 2023 mit rund drei Millionen Euro gefördert wird. In Oslo verständigten sich die Projektpartner nun darauf, Arbeitsergebnisse kontinuierlich in Form öffentlich zugänglicher Open-Access-Formate bereitzustellen. Darüber hinaus soll es im Laufe des Projekts in jedem Partnerland ein Treffen geben, bei denen alle Akteure zusammenkommen. So wird etwa im Sommer 2021 eine der zentralen Konsortiumssitzungen an der Universität Paderborn stattfinden. Die finale Konferenz wird hingegen Ende 2022 in Brüssel ausgetragen.

Ziel des europäischen Gesamtvorhabens ist es, ein Verständnis darüber zu entwickeln, wie und warum ein Teil der Kinder und Jugendlichen von der Nutzung digitaler Medien profitiert, während andere eher ungünstig beeinflusst zu sein scheinen. Eickelmann, die sich als Leiterin des Teilprojekts „ICT in/and education“ mit Informations- und Kommunikationstechnik im Bereich Bildung befasst: „Die Herausforderung, die Zukunft von Heranwachsenden und die Ausgestaltung gesellschaftlicher Entwicklungen zu gestalten, brachte hier im Rahmen des Auftakttreffens des DigiGen-Projekts europäische Länder und ein internationales Konsortium zusammen. Voneinander zu lernen und gemeinsam zu forschen, wird einen wesentlichen Beitrag leisten, Visionen zu formulieren und Wege in der digitalen Gesellschaft – von der alle profitieren können – zu beschreiten.“

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Die Projektpartner beim Auftakttreffen in Oslo.
Die Projektpartner beim Auftakttreffen in Oslo. Foto: Shane David Colvin