Grundschule Harth spendete für Ukrainehilfe

Erstellt von Kerstin Salerno

Büren-Harth (ks). Als im Februar 2022 in der Ukraine der Krieg ausbrach, wurden die Folgen der militärischen Aktion auch im Unterricht der Grundschule in Büren-Harth besprochen. Lukas aus der ersten Klasse war sehr berührt von dem unverschuldeten Leid der Menschen und diskutierte beim Abendbrot mit seiner Mutter, wie geholfen werden kann. Schnell kamen sie auf die Idee, selbstgebastelte Osterdekoration zu verkaufen und die Geldeinnahmen für die Flüchtlinge zu spenden, die in diesen Tagen über die Grenzen strömten.

Gesagt, getan. Lukas trug seine Idee in der Klasse vor und schnell fanden sich viele Unterstützer in der ganzen Schule. Die Eltern organisierten sich in verschiedenen Gruppen und bastelten mit ihren Kindern eine große Vielfalt an Frühlings- und Osterdekorationen.

Die Tierfiguren aus Baumscheiben, Küken aus Eierkartons, Stoffdruckarbeiten und viele, schöne Werke mehr kamen bei den Spendern sehr gut an. Auch im Kunstunterricht erstellten alle Klassen der Schule verschiedene Bastelarbeiten, die dann am Elternsprechtag angeboten wurden. Im privaten Umfeld zogen die Kinder sogar von Haus zu Haus und verkauften ihre Basteleien an die Nachbarn.

Auch andere Spenden-Events wurden genutzt. Bei einer Baumpflanzaktion wurde ein Verkaufsstand für den guten Zweck errichtet. Gut angenommen wurde eine Kuchenaktion an einem Sonntagmorgen auf dem Harther Kirchplatz. Schnell waren die selbstgebackenen Kuchen ausverkauft. So kam am Ende am Teilstandort Harth des Grundschulverbundes Wegwarte die unglaubliche Summe von 4.000 Euro zusammen, die jetzt der Ukrainehilfe der Stadt Büren übergeben wurde.

Der Teilstandort der Grundschule Harth ist Teil des städtischen Grundschulverbunds Wegwarte und wird vorwiegend von Schülerinnen und Schülern aus den Ortschaften Harth, Weiberg, Hegensdorf und Keddinghausen besucht. Die 99 Schülerinnen und Schüler besuchen je eine Klasse der Schuljahrgänge eins bis vier.

 

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