Osterloher Feld mit Löschwasserbehälter gerüstet

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Delbrück (ja). Wo vor Kurzem noch eine tiefe Grube im Lipplinger Gewerbegebiet Osterloher Feld gewesen ist, sieht man nun nur noch einen Deckel und Ansaugstutzen. Der Löschzug Lippling der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück kann zukünftig auf einen zusätzlichen Löschwasservorrat zurückgreifen. Bürgermeister Werner Peitz freut sich, den Löschwasserbehälter an die Feuerwehr übergeben zu können. Die Jugendfeuerwehr Lippling wird zukünftig die jährliche Überwachung des Behälters übernehmen.

Die Stadt Delbrück beauftragte die Firma Hark Tiefbau aus Rietberg mit der Errichtung des Löschwasserreservoirs von 220 Kubikmetern nutzbarem Volumen. Die Bauzeit betrug rund zehn Wochen. Die Planung und Bauleitung lag vollständig bei Johannes Bentler vom Fachbereich Tiefbau der Stadt Delbrück.

Somit entfielen Aufwendungen für externe Ingenieurleistungen. Insgesamt kostet der unterirdische Rundbehälter aus Fertigteil-Spannbeton-Elementen und einem Außen-Durchmesser von 8,64 Meter rund 140.000 Euro. Der Behälter ist mit Lastkraftwagen überfahrbar, so dass das Grundstück auch für andere Zwecke genutzt werden kann. Ein besonderer Dank gilt dem direkt anliegenden Gewerbebetrieb und ehemaligen Grundstückseigentümer für die kooperative Unterstützung.

Die höheren Löschwasseranforderungen beruhen auf der Ausweisung eines Industriegebietes und auf einer dynamischen Rohrnetzberechnung aus dem Jahr 2017, die die Anforderungen an Löschwasserversorgung für den vorbeugenden Brandschutz überprüft hat.

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Gewerbegebiet erhält Löschwasserbehälter
Die Jugendfeuerwehr Lippling (vorne) macht sich mit den technischen Bedingungen vor Ort vertraut. Bürgermeister Werner Peitz (Mitte) und Johannes Bentler vom Fachbereich Tiefbau der Stadtverwaltung (2.v.h.r.) freuen sich, den Löschwasserbehälter, der von der Firma Hark Tiefbau, vertreten durch Geschäftsführer Dirk Ehlers (rechts), errichtet wurde, an den Löschzug Lippling (hinten) übergeben zu können. Foto: Stadt Delbrück